Neueste Forschungsergebnisse über Trüffelfundstellen

Bodenproben von Trüffelstandorten
Aus über 5000 inzwischen in Deutschland nachgewiesenen Fundstellen der Sommer- bzw. Burgundertrüffel (Tuber aestivum) wählte die Forschungsgruppe Hypogäen deutschlandweit 200 Stellen aus und entnahm Bodenproben, um diese eingehend zu analysieren.  Ziel dieser neuen Aktion (162 Probenentnahmen)  war festzustellen, welche bodenmäßigen Bedingungen an natürlichen Standorten das Wachstum von Burgundertrüffeln ermöglichen. - Daraus wollen wir die noch fehlenden Standards für den Trüffelanbau entwickeln, festlegen und für den Interessenten transparent machen.

Ökologische Daten von Trüffelstandorten
Gemeinsam mit verschiedenen Mitwirkenden ermittelte der Leiter der FGH persönlich umfangreiche, ökologische Daten (Siehe:
Checkliste zur Ökologie) von 125 dieser bundesweit verstreuten Fundstellen. Zweck ist hier wesentliche Erkenntnisse für den erfolgreichen Trüffelanbau in Deutschland zu gewinnen.
Wichtige Ergebnisse daraus publiziert die FGH nach und nach auf den Seiten der Trüffelschule und kommentiert diese. Ausführliche Erkenntnisse, wichtige Einsichten und Erfahrungen fließen in den Lehrfilm zum Trüffelanbau (mit Begleitheft) mit konkreten Handlungsempfehlungen ein.

Die hier verwendeten Grafiken dürfen wie folgt nur mit Quellangabe benutzt werden. Quelle: Forschungsgruppe Hypogäen www.trüffelschule.de  

Publikation 1 = Verteilung der Trüffelvorkommen nach Höhenangaben

Nicht nur im Hügelland (colline Stufe) wachsen Burgundertrüffeln, sondern auch in den Urstromtälern der Ströme und Flüsse. Immerhin liegen etwa 20 % der von der FGH erfassten und kontrollierten Stellen in einer Höhenlage unter 95 m üNN. Die niedrigste, gleichzeitig auch beprobte Stelle lag in einer niedersächsischen Stadt mit knapp unter 50m, die höchste in der fränkischen Schweiz bei etwa 520 m Höhe. - Bis zu welcher Höhe wild wachsende Burgundertrüffeln vorkommen ist vermutlich abhängig von der Präsenz der Mykorrhizapartner. - Hier sind also die Trüffelsucher gefragt, in höheren Regionen zu suchen und Vorkommen oberhalb von 520m der Trüffelschule zu melden.