Trüffelgarten - Bodenprobe und Bodenanalyse
Trüffelgarten - Bodenprobe und Bodenanalyse

Unabhängige Trüffelanbauberater

Dieses unabhängige Team besteht ausschließlich aus qualifiziertem Personal, das zuverlässig und kompetent für Sie im Einsatz ist.

Thomas Wittich wurde im April 1963 in Würzburg geboren. Seit seiner Kindheit ist er als Pilzsammler Hunde- und Naturfreund aktiv. Im Frühjahr 2012 bekam er seine Hündin Jule und begann autodidaktisch diese zu einem Trüffelhund auszubilden.

Im November 2012 nahm er dann mit Jule an einem Kurs „Trüffelsuche mit Hund“ der mobilen Pilzschule teil. Im Anschluss daran besuchte er in den Folgemonaten mehrere Sonderveranstaltungen zum Thema „Trüffel in Deutschland“ und erweiterte so sein Wissen über die Hypogäen.

Im Juli 2013 spürte Jule dann die erste Trüffel „eigenständig“  auf. Zu dieser Zeit wurde er freier Mitwirkender der Forschungsgruppe Hypogäen. Seit 2013 gibt Thomas Wittich selber Anfänger- und Fortgeschrittenenkurse zum Thema Trüffelsuche. Er selber hat mit seinem Hund bis Juli 2014 über 200 Trüffelstellen im Großraum Osnabrück nachgewiesen. Neben der Teilnahme an diversen Sonderveranstaltungen der FGH betreibt Thomas Wittich seit Juli 2014 das Monitoring einer Trüffelforschungsstelle im Teutoburger Wald. Für diese Arbeit wurde er Anfang 2018 von der FGH ausgezeichnet.

Im August 2015 legte er dann die Prüfung zum Trüffelberater ab und startete im Oktober desselben Jahres mit der Anpflanzung von 300 Bäumen seine eigene Trüffelanbaufläche gemeinsam mit seinem Mitstreiter Itze Riemeyer. Neben einer ganzen Reihe von Exkursionen überall in Deutschland nahm er in den Jahren 2016 bis 2018 an Forschungsreisen nach Frankreich und Australien teil. Im August 2018 wurde er nach erfolgreicher Prüfung als Trüffelanbauberater zum Trüffelsachverständigen der mobilen Pilzschule ernannt. Sie erreichen ihn direkt über www.trüffeljule.de

Josef Huber wuchs in der Landwirtschaft auf und interessierte sich schon früh für Pize. Er experimentierte immer wieder mit dem Anbau von Pilzen auf unterschiedlichen Substraten. Sein besonderes Interesse galt jedoch den Mykorrhizapilzen. Er bildete sich kontinuierlich auf Veranstaltungen im In-und Ausland weiter, unter anderem in ganz Deutschland, Frankreich, Schweden und Ungarn. Hierbei erlernte er die Planung von Trüffelplantagen, die Herstellung von Trüffelbäumen, die mikroskopische Untersuchung der Bäume auf Mykorrhizen sowie die Optimierung bestehender Trüffelplantagen. Josef legte die Prüfung zum Trüffelanbauberater mit Erfolg ab. Durch seinen Beruf als Landschaftsgärtner und seinen landwirtschaftlichen Hintergrund ist er in besonderem Maße auch mit der Planung, praktischen Durchführung und Optimierung sowie der Beantragung von landwirtschaftlichen Förderungen von Trüffelplantagen vertraut. Josef ist Mitglied der Forschungsgruppe Hypogäen (FGH) und leitet eine Trüffelbaumschule in Unterfranken. Direkte Konztaktaufnahme: huber@trueffelbaumkonzept.de

Svenja Nitschke beschäftigte sich seit der Kindheit mit der regelmäßigen suche nach Pfifferlingen und der Frage warum diese nicht gezüchtet werden konnten. Getrieben durch einen großen Wissensdurst ging sie den Fragen immer wieder auf den Grund und beschäftigte sich neben einem Chemiestudium bereits ausgiebig mit wissenschaftlichen Publikationen über Mykorrhiza-pilze. Dies führte unweigerlich zu der Erkenntnis, dass es bereits Symbiose-pilze gibt die seit Jahrzehnten auf Plantage an Bäumen angebaut werden. Hierdurch resultierte die Teilnahme an Veranstaltungen zum Trüffelanbau in ganz Deutschland und später darüber hinaus in Ungarn, Schweden und Frankreich. Dort wurden unter anderem theoretisches und praktisches Wissen zur Herstellung von Trüffelbäumen erlangt, die Mykorrhizierungsprüfung erlernt, die Planung von Plantagen zur Trüffelproduktion praktiziert sowie Techniken zur Optimierung von bereits bestehenden Trüffelplantagen erprobt. Svenja legte die Prüfung zum Trüffelanbauberater mit Erfolg ab und ist Mitglied in der Forschungsgruppe Hypogäen (FGH)
Kontaktaufnahme direkt über
nitschke@trueffelbaumkonzept.de

Andrea Männle wurde 1979 in Karlsruhe geboren und lebt heute in Duderstadt/ Niedersachsen. Neben allgemeinem Interesse an Pilzen begann sie sich ab 2011 mit Trüffeln zu beschäftigen und nahm an einem ersten Seminar der Pilzschule.de zum Thema Trüffel in Deutschland teil. Es folgten weitere Seminare zum Thema Trüffelsuche mit Hund; Pilzanbau, insbesondere Trüffelanbau/ Mykorrhizierung von Bäumen. 2013 erfolgte die Aufnahme in die Morchelbundesliga.
Seit 2015 ist sie Mitglied der FGH und besonders interessiert an der Erforschung natürlicher Trüffelstandorte, Zucht und Anbau von Trüffelbäumen, Qualitätskontrolle von mykorrhizierten Bäumen und der Erprobung von Mykorrhizierungsalternativen. Es folgten Forschungsreisen u.a. nach Italien und Frankreich mit dem Ziel natürliche Lebensräume diverser Trüffelarten zu studieren und verschiedenste Trüffelplantagen zu besichtigen und zu analysieren. Für besondere Verdienste bekam sie 2016 das Ehrenabzeichen der Forschungsgruppe Hypogäen verliehen.
Seit 2016 betreibt sie zusammen mit Ulrich Polle eine kleine Trüffelplantage, auf der verschiedenste Techniken (Mykorrhizierungstechniken, Bewässerung, Wettererfassung, Bepflanzungsmuster usw.) erprobt werden. Inzwischen ist sie mit ihrem Partner Eigentümerin von 4,6 ha Trüffelanbau Fläche.
2018 fand eine weitere Forschungsreise nach Frankreich mit Gérard Chevalier (ehemaliger INRA Mitarbeiter und „Vater des Trüffelbäumchens“), Gérard Meunier (Trüffelverband Lothringen) und Dieter Honstraß (Initiator der Forschungsgruppe Hypogäen und trüffelschule.de) statt, mit dem Ziel herauszufinden, wie man eine Trüffelplantage optimal anlegt, steuert und bewirtschaftet. Im Juli erfolgte die Prüfung zum Trüffelanbauberater durch Dieter Honstraß/trüffelschule.de.
Es folgte im November 2018 die Teilnahme an der Konferenz der TAUESG (Tuber aestivum uncinatum European Research Group) auf Gotland/Schweden. Im Dezember durfte sie auf einer Reise nach Jaszivany/Ungarn eine 43 ha große natürlich entstandene Trüffelplantage, auf der über 130 kg Trüffel pro Hektar geerntet werden, studieren. Im Frühjahr 2019 nahm sie an einem Workshop unter Leitung von Gérard Chevalier zum Thema Mykorrhizierungskontrolle von Trüffelbäumen teil.
Seit neuestem wird Andrea bei ihrer Trüffelarbeit vom Vizsla Mischling Lurko unterstützt.

Kontaktdaten: andrea@deutschlandtrueffel.de 

Ulrich Polle wurde am 19.12.1967 in Duderstadt geboren, wo er auch heute wohnt. 2009 zeigte er erstmals Interesse an Pilzen außerhalb des Supermarktes. Im Juni 2011 nahm er an einem Seminar in Dassel zum Thema 'Trüffeln in Deutschland' (mit Dieter Honstraß; Dr. Jan Ilgner; Dr. Lothar Krieglsteiner) teil. Im Jahr 2012 folgte, ebenfalls in Dassel, ein Seminar 'Trüffelsuche mit Hund'. 2013 nahm er in Delligsen an einem weiteren Trüffelseminar von Pilzschule.de teil. Thema war Anlage/Erwerb einer Trüffelplantage und die Mykorrhizierung von alten Bäumen; die Herstellung von Trüffelbäumen aus Sämlingen und aus Wurzelware. 2015 erfolgte die Aufnahme in die Forschungsgruppe Hypogäen. Seine Schwerpunktthemen sind:
 

- Zucht und Anbau von mykorrhizierten Sämlingen, Wurzelware, Klone etc.
- Erprobung von Mykorrhizierungsalternativen (z.B. Konidien, Sklerotien, Mycel etc.)
- Qualitätskontrollen von mykorrhizierten Bäumen, Trüffelbäumchen etc.
- Produktionssteuerrung von Trüffelplantagen und Bewässerung
-Test verschiedener Pflanzmuster
Seit 2015 nahm er mehrfach jährlich an Treffen der FGH teil. Zusammen mit Andrea Männle hat er 2015 ein Grundstück (3400 m²) für eine erste Trüffelplantage erworben. Im Jahr 2016 erfolgte die Bepflanzung dieser Forschungsplantage inklusive automatischer Erfassung von Wetterdaten und die Installation eines Bewässerungssystems. Außerdem unternahm er eine Forschungsreise nach Italien mit Besuch von Trüffelbaumschulen, der Besichtigung von Trüffelplantagen und natürlichen Trüffelvorkommen.
2018 nahm er an einer Forschungsreise nach Frankreich teil. Das Thema dabei war der Besuch von produzierenden und nicht bzw. nicht mehr produzierenden Trüffelplantagen und Ursachenforschung. Die Gastgeber waren Gérard Chevalier (ehem. INRA) und Gérard Meunier (Vorsitzender Verband der Trüffelanbauer Lothringen). Darauf folgte die Weiterbildung bei Trüffelschule.de/ Dieter Honstraß zum geprüften Trüffelanbauberater. Zusätzlich erfolgte die Teilnahme an der Trüffel-Konferenz der TAUESG (Tuber aestivum uncinatum European Research Group). Das Treffen der Europäischen Forschergruppe fand in Visby auf der schwedischen Insel Gotland satt. Der Kongress wurde auf dem Campus Gotland der Uppsala University veranstaltet. Im Dezember unternahm er eine Forschungsreise nach Ungarn. Dort erfolgte die Besichtigung eines 43 ha großen, natürlich entstandenen Trüffelareals (Gastgeber war Istvan Bagi, Leiter Trüffeldepartment Nefag). Mit Erträgen von 130 kg pro Hektar gehört dieser Trüffelwald wohl zu den erfolgreichsten im Europa.
Im Frühjahr 2019 nahm er an einem Workshop in Sinzig zum Thema Qualitätskontrolle von Trüffelbäumen; Identifizierung von Trüffelmykorrhiza und Fremdmykorrhizen an den Wurzelspitzen der gängigsten Plantagenbäume teil. Gastgeber war der Ahrtrüffelverein, Ausrichter Gérard Chevalier und Gérard Meunier.
Zwischenzeitlich hat Ulrich Polle, zusammen mit Andrea Männle, noch weitere 3 Grundstücke erworben. 46.000 m² Anbaufläche stehen nun (September 2019) insgesamt für den Trüffelanbau zur Verfügung.
Direktkontkt:  uli@deutschlandtrueffel.de